In 80 Tagen um die Welt (2014)

ein Schulmusical von Manuel Buch, empfohlen ab Klassenstufe 9

 

"Seht, ein Mann unsrer Zeit, ist gekommen so weit,

bleibt niemals nur steh'n, um die Umwelt zu seh'n.

Das Ziel ist sein Weg, den stetig er geht,

besonnen, furchtlos, einfach konsequent."

 

 

Hinweis: Dieses Musical ist für zwei verschiedene Besetzungen erhältlich. Klicken Sie hier, um zur Fassung für Orchester zu gelangen.

 

Inhalt

Anlässlich einer Festveranstaltung zur 185-Jahr-Feier von Scotland Yard berichtet der Hauptredner Mr. F. John von einem ganz besonderen Fall, der sich Ende des 19. Jahrhunderts zutrug und nie endgültig gelöst wurde:

Der sonst sehr zurückhaltende Londoner Gentleman Phileas Fogg geht nach der Diskussion eines Banküberfalls mit seinen Clubkollegen die Wette ein, dass er in genau 80 Tagen die Welt umrunden könne. Noch am selben Abend reist er los, begleitet allein von seinem neuen Diener Jean Passepartout.

Gemeinsam reisen sie per Bahn, Schiff, Elefant u.a. nach Paris, Suez, Bombay, Singapur, Hongkong, San Francisco, New York und schließlich London zurück und lernen dabei die Liebe und das Leben kennen. Als wären die drohende Todesstrafe aufgrund eines mit Schuhen betretenen Tempels, Stürme, eine einstürzende Brücke und Kämpfe mit Indianern und Soldaten noch nicht genug, hängt ihnen die gesamte Zeit der Detektiv Fix an den Fersen. Er versucht verzweifelt, einen Haftbefehl für Fogg zu bekommen, da er ihn verdächtigt, den Banküberfall begangen zu haben.

Am Ende schaffen es die beiden Helden aufgrund der Überschreitung der Datumsgrenze gerade noch, die Wette für sich zu entscheiden. Doch wichtiger als der nun wiedererlangte Wetteinsatz von 20 000 Pfund ist: Fogg hat mit der vom Feuertod erreteten Aouda eine Gattin und in Passepartout einen Freund gewonnen.

Und Fix? Das der Bank von England entwendete Geld?

Erst am Ende kann der Redner Mr. John das Geheimnis lüften.

Struktur und Musik

Das Musical folgt im Großen dem Handlungsverlauf von Jules Vernes´ Roman "In 80 Tagen um die Welt", setzt jedoch eigene Akzente.

So geben z.B. ein Zeit- und Raumgeist der Handlung faustgleich den Rahmen eines universalen Spiels, Fix und Passepartout sind – wie sich im Laufe des Stücks immer stärker andeutet, aber erst am Ende erweist – zwei charakterliche Ausprägungen derselben Person und wir erfahren, dass es nur dank Fogg zum Independence Day kam.

Zahlreiche mögliche Text-, Ton- und Videoeinspielungen (Zeitungsausschnitte, erläuternde Erzähltexte, Interviewauszüge,…) wie auch mehrere Auftritte ganz verschiedener Gruppen (Clubmitglieder, Can-Can-Tänzerinnen, Hindu-Priester, Windhexen, Stadtbewohner, Verkäufer, Indianer, Soldaten, Schiffscrew,…) bieten zusätzliche Facetten, um die Inszenierung im Hinblick auf Bühnenbild, Kostüme und Tänze vielfältig und lebendig zu gestalten.

Die insgesamt 26 Lieder changieren zwischen Pop, Rock, filmmusikalischen Elementen und charakterisierend eingearbeiteten Werken von Bach und Beethoven. Einige Lieder sind rein solistisch zu singen, andere im Duett oder mit Chor. Es gibt zudem mehrere reine Instrumentalstücke zur Szenenuntermalung oder für Umbauten.

Aufgrund der recht komplexen Handlung und des musikalischen Schwierigkeitsgrades empfehle ich das Stück ab Jahrgangsstufe 9. Je nach Bedarf und Möglichkeiten sind einige der Rollen durch die gleichen Schauspieler darstellbar.

Besetzung

  • 10 solistische Gesangsrollen
  • 17 große und kleine Sprechrollen
  • zweistimmiger Chor (für Sopran und Alt-/Männerstimme)
  • Trompete
  • E-Gitarre
  • Klavier
  • E-Bass
  • Schlagzeug

Nach Vertragsabschluss erhalten Sie folgende Materialien:

  • Libretto
  • Partitur
  • Gesangsnoten
  • Einzelstimmauszüge
  • Klavierauszug
  • Playbacks

Weitere Materialien sind auf Anfrage erhältlich.

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